„Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist“ (Mutter Theresa)

Der Einsatz von privat getragenen NGOs zum Wohle der der armen und mittellosen Bevölkerung in ländlichen Regionen sind in einem Land, in dem Bildung und medizinischer Versorgung von Staats wegen noch nicht für alle ausreichend vorgehalten werden kann, unerlässlich., um auch den Menschen den Zugang zu medizinischer Behandlung und Gesundheitsvorsorge zu ermöglichen, die oft nicht einmal genug verdienen um satt werden zu können.

Aus einer ersten Spendensammelaktion entstand im November 2011 in Balingen der Verein der Freunde und Förderer von Gisela Hospital/Habiganj/Sylhet “Bangladesch e.V.“  Anfangs war nur die Unterstützung einer lokalen NGO vor Ort möglich. Seit April 2017 trägt der Verein den Namen „Förderverein Brücke Balingen-Bangladesch“ e.V.

Durch die Unterstützung von CRUD konnte das erste  Gisela Hospital in Habiganj gegründet werden und darin als 1. Abteilung  eine Augenklinik. Weitere Abteilungen sind geplant, jedoch bisher nicht zu realisieren.

Im Dezember 2016 wurde die Arbeit des Vereins ausgeweitet. Mati kam als weiterer Partner hinzu (www.matibangladesh.org)

Die Situation in Bangladesch

Besonders schwer haben es Blinde und Frauen in den ländlichen strukturschwachen Regionen von Bangladesch. Blindheit und Bildungsmangel führen meist in die Armut und zur Ausgrenzung.

In Bangladesch sind mehr als 750.000 Menschen erblindet und in 80% der Fälle wird dies durch den grauen Star verursacht, der meist in einer 10minütigen Operation zu beseitigen ist! Bei Kindern entsteht Blindheit oft durch falsche Ernährung und Vitaminmangel, manchmal bereits während der Schwangerschaft durch Mangelernährung der Mutter.

In der ausweglosen Situation von Armut und fehlenden Bildungschancen sehen immer wieder Familien für ihre 14jährigen Mädchen nur den Ausweg der Kinderheirat. Mehr hier: http://matibangladesh.org/wp-content/uploads/2015/11/MatiNewsletter2015.pdf

Der Gesundheitssektor leidet in diesen ländlichen Regionen besonders unter einem Mangel von Ärzten und  ausgebildeten Fachkräften. Dabei wären viele Probleme durch gesundheitliche Aufklärung, gute Bildung, gesündere Ernährung und rechtzeitige und ausreichende medizinische Behandlung durchaus vermeidbar.

Unsere Projekte sollen

  • Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen
  • langfristig Betroffene in die Lage versetzen, ihre gesundheitlichen Belange nach einer Anschubphase selbst zu managen
  • die Chance geben, selbstverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu führen
  • eine Alternative zur Kinderheirat geben
  • lokale Hilfsorganisationen (NGOs) in Bangladesch unterstützen, die dieselbe Zielsetzung wie der Förderverein verfolgen.

Wir vernetzen uns dazu mit anderen national und international tätigen großen Organisationen und Gruppen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

Beitrag über die Vereinsgründung
Beitrag der Satzung des Fördervereins (Gründung 11/2011)
Neue Satzung (Neufassung 4/2017)
Sammelaktion Beginn 2010
Dank und Perspektive Erste Etappe geschafft 2011
Flyer 2013
Fair Play