CRUD

Vorrangiges Ziel war 2011 die Ausstattung von CRUD mit einer stationären operativen Augenabteilung nach europäischem Vorbild: Ein Hospital wurde gegründet. Es erhielt den Namen Gisela Hospital. Bis dahin waren größere operative Eingriffe im und am Auge nur in 100-200 km entfernt liegenden Augenkliniken oder für wohlhabende Personen der Oberschicht in neu eröffneten Privatkliniken möglich.

Der Distrikt Habiganj mit der gleichnamigen Distrikthauptstadt und 9 Unterbezirken liegt im Nordosten von Bangladesch und gehört zu der Division Sylhet. Die Einwohnerzahl liegt bei 1,8 Mill. für den Distrikt und ca. 40.000 Einw. in Habiganj/Stadt.

Die NGO CRUD wurde im Jahr 2000 gegründet, um Naturkatastrophen zu bewältigen, um das Bewusstsein für Gesundheit, bürgerschaftliches Wohlergehen und Menschenrechte zu fördern.

In diesem Rahmen wurde ein Netz von 25 Outreach-Centers aufgebaut, in denen ambulante Gesundheitsbetreuung vor allem für Mutter-Kind-Gesundheit und Eye-care Programme eigenfinanziert angeboten wurde. Operative Eingriffe im Auge konnten in gemieteten Räumen bis 2010 durchgeführt werden. Ab Oktober 2010 musst dies wegen zu hoher Mietpreise eingestellt werden. Der Transport in die 100-200 km entfernten nächsten Augenkliniken ist für viele einfach unbezahlbar.

Beitrag der Satzung von CRUD

Fotos Akther Uddin

Gisela Hospital

Um möglichst rasch wieder vor Ort operieren zu können, wurde mit Hilfe des Fördervereins im Juli 2011 in den angemieteten Räumen einer Wohnung das Gisela Hospital gegründet .in dem seit Juli 2011 wieder ambulante Operationen am äußeren Auge durchgeführt werden.

Mit den ersten 3000€ unserer noch 2010 gestarteten ersten Sammelaktion wurde dies ermöglicht.

2012 brachte ein umfassender Hilfsgütertransport Klinikausstattung und zahlreiche Geräte nach Habiganj.

2013/14 wurde ein moderner OP-Trakt angebaut und zusammen mit der Hilfe des DBHW und eines BMZ-Projekts die Grundlage dafür gelegt, damit das Hospital sich nach einer Anlaufphase sich wird selbst tragen können. 2015 kam ein erforderlicher Bettenanbau hinzu. Damit unser erstes Projektziel erreicht.

Fotos Gisela Hospital

Mati

Die Philosophie von Mati:

Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen” – Jean Ziegler

Wir bei Mati bemühen uns alle menschliche Kraft, Energie und Liebe im universellen Kampf gegen die Armut zu vereinen, und streben ein Leben in Würde für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Status, Hautfarbe oder Glauben an.

Blindheit bedeutet in einem Land wie Bangladesch, völlig auf andere angewiesen zu sein. Wer durch ärztliche Kunst wieder sehen kann, hat die Chance, selbst zu seinem Unterhalt beitragen zu können. Er gehört dazu und benötigt keine Almosen mehr. 

Mit Mati wird sich der Förderverein als erstes dem Aufbau einer augenärztlichen Basisstation mit Optikerwerkstatt  in Huzurikanda widmen, von der aus ambulant die umliegenden Dörfer Besucht und betreut werden können. Nötige Operationen werden in der Augenklinik in Mymensingh durchgeführt. 

Außerdem ist eine Unterstützung von Mati bei ihren allgemeinen Gesundheitsprogrammen sowie bei Ihrer Bildungsarbeit vorgesehen.

Website Mati

Newsletter 2015